EMS / NMES

Wie die Elektromuskelstimulation das Training im Crossfit pushen kann

Der riesige Boom des Crossfit hat die Entwickler von EMS-Geräten neu beflügelt Bluetooth-Geräte anzubieten, die in die Hosentasche passen und sich mit dem Smartphone bedienen lassen. Die „Generation Instagram“ scheint wie geschaffen dafür sein Training mit legalen Mitteln zu intensivieren und letztlich auch zu verkürzen.
EMS (NMES) kann auch und vor allem im Kraftsport und im Crossfit bei Kraft, Kraftausdauer und Ausdauer wahre Wunder bewirken. Ins Training integriert ermöglichen Geräte wie der hochspezialisierte Powerdot die Reduktion von Gewichtsbelastungen von Hanteln und anderen Gegengewichten wie z.B. der Beinpresse und ersetzen das weggelassene Gewicht durch eine elektrische Muskelstimulation. Für den Muskel macht das keinen Unterschied, denn die Kontraktionsstärke ist die gleiche und führt letztlich zum gleichen und erwünschten Effekt: einer Steigerung in den oben genannten Bereichen.
Wird ebenso an den muskulären Gegenspielern (Antagonisten) gearbeitet, entsteht ein vollständiges Training – nur eben mit deutlich geringerer Belastung und ein erheblicher Zeitgewinn. Vor allem stark belastete Gelenke wie die Knie profitieren sehr deutlich von einem kombinierten Muskeltraining (Combined Muscle Training).
Anwendbar sind die Programme bei nahezu allen WOD-Trainings. Ideal an den Heavy days mit sonst sehr hohen Gewichtsbelastungen, aber natürlich genauso gut ans den Task- oder Time-priorisierten Workouts. Da im Crossfit sequentiell trainiert wird um das Übertraining einzelner Muskelgruppen zu vermeiden, müssen die Elektroden auch nicht umgeklebt werden. Gleiches gilt auch für die Regeneration und das macht EMS-Training und Regeneration zu einem geradezu perfekten Systempartner für den Crossfit-Athleten.

Unterschied EMS und Functional Fitness

Oft stellt sich dem Athleten die Frage nach dem Unterschied zwischen dem Ganzkörper-Training in einem entsprechenden EMS-Studio mit EMS-Suits und unter Anleitung und der Nutzung von handlichen EMS-Geräten. Diese Frage ist absolut berechtigt, es gibt nämlich große Unterschiede:

Mal abgesehen davon, dass die Anschaffung eine eigenen EMS-Geräts schon nach sehr kurzer Zeit (2-3 Monaten) die Kosten eines Studio-Trainings wieder hereinspielt, ist man mit dem eigenen Hosentaschentrainer vollkommen unabhängig und kann diesen täglich so viel man möchte für Training und Regeneration nutzen. 

Das im Studio angebotene EMS ist auch eigentlich kein EMS, sondern nennt sich streng genommen EMA und nutzt andere Frequenzbereiche. Diese haben eine bessere Wirktiefe und sind mit kleinen Geräten nicht realisierbar. Da der Körper und vor allem auch das Nervensystem durch ein Multichannel-Ganzkörpertraining sehr belastet wird,  sind Traiings in Studios immer durch ausgeildete Trainer begleitet und dauern auch nur etwa 20 Minuten. Der Körper benötigt im Anschluss eine ausreichende Regeneratiosnphase.

Handgeräte arbeiten an maximal zwei Mukelzonen gleichzeitig, was den Stress sehr in Grenzen hält. Die etwas geringere Wirktiefe ist nur bei sehr tief sitzenden Muskeln und Nerven (z.B. im Gesäß) von Bedeutung.
Wer schon mit Endverbraucher EMS-Geräten gearbeitet hat weiß, dass man sich auch damit ein gehörigen Muskelkater zufügen kann – nicht zuletzt ist das meist der Beleg nach den ersten Einheiten der letzte Zweifel sehr eindrücklich beseitigt.

TENS / ENDORPHIN

Effektive Schmerztherapie, wenn es mal zwickt

Gerade im Crossfit sind Verletzungen durch Überbelastung, Zerrungen und Überdehnungen ein nicht seltenes Problem. Oft sind es die Knie, gerne auch der obere oder untere Rücken, die Waden sorgen für schlaflose Nächte und die Oberschenkel brennen.

Was nicht auf eine Verletzung zurückzuführen ist, wird mit einem Regenerationsprogramm bedient. Echte Beeinträchtigungen durch Verletzungen, z.B. auch Entzündungen, sind ein Fall für die Schmerzabteilung eines gut ausgestatteten EMS-Geräts. Besonders wirkungsvoll ist eine Kombination aus TENS-Schmerzprogrammen und Endorphinprogrammen. Letztere können die Ausschüttung des körpereigenen Opioids Endorhpin stimulieren. Beide Methoden führen zu einer sehr schnellen Schmerzlinderung. Auch das funktioniert an nahezu allen Muskelgruppen des Körpers und ist medizinisch vollkommen unbedenklich. Die Gerätehersteller raten Nutzern von Herzschrittmachern, Schwangeren und Epileptikern von der Nutzung ab. Am Kopf darf die Technik ebenfalls nicht zum Einsatz kommen.

typische EMS und TENS-Anwendungen im CROSSFIT

Crossfit ist eine sehr umfassende Sportart und nutzt einen Großteil der vorhandenen Muskulatur. Daraus ergeben sich zahllose Anwendungsszenarien für EMS-Training und die folgende Regeneration. Möglich sind Krafttraining, Kraftausdauer, Ausdauertraining, Stabilisierung und Schnellkraft als klassische Trainingsziele. Daneben bieten sich mehrere regenerative Anwendungen an, die die Muskulatur wieder entspannen und die Superkompensation ermöglichen. Das Funktionsspektrum der Regeneration reicht von der aktiven Erholung mit fordernden Kontraktionen bis hin zu sanften Anwendungen und Massagen.

WELCHES EMS-GERÄT IST DAS RICHTIGE FÜR CROSSFIT?

Diese Frage ist schnell beantwortet. Powerdot ist das perfekte Gerät für Crossfitter. Der Ursprung der Geräteentwicklung von powerdot EMS liegt im Crossfit. In den USA ist daher Powerdot bei Crossfittern extrem verbreitet und die Marke gilt inzwischen als der Hersteller für Crossfit-Athleten.

Auch das Modell Uno oder Duo ist schnell empfohlen. Zwei Stimulatoren lassen parallel an zwei Muskeln gleichzeitig arbeiten, das spart Zeit und Umkleben (so letztlich auch Verbrauchsmaterial) und so sind die Mehrkosten von 100 Euro schnell wieder reingeholt. Klare Empfehlung also Powerdot Duo.

Tipp: Ein Powerdot Uno lässt sich aber auch jederzeit durch einen zweiten Uno auf einen Duo erweitern!