EMS / NMES

Wie die Elektromuskelstimulation Golfern hilft

So ganz ohne ist unser Sport eben doch nicht. Arme, Oberkörper Becken und Beine sind unmittelbar beteiligt und beansprucht. Vor allem Arme und Oberkörper sind nach ausgiebigem Spiel nicht selten ein wenig überbeansprucht. Kommt eine zu gering ausgeprägte und gekräftigte Rückenmuskulatur hinzu, wird bei vielen Golfspielern das Volksleiden Nummer 1, Rückenschmerzen, zu einem schmerzhaften Showstopper auf dem Green.

Da hilft etwas Fitness- und Muskeltraining und eine entspannende Regenerationsbehandlung beim Masseur, das mag aber nicht jeder und oft fehlt auch die Zeit dafür.

Die Regeneration und Erholung ist Teil des Lebens und einer jeden körperlichen Betätigung. Sie schafft die Voraussetzungen für die Fitness des nächsten Tags und da ist bei den meisten Sportlern noch viel Luft nach oben.

Beide Anforderungen kann ein gutes Elektromuskelstimulationsgerät bedienen und dies ohne Besuch eines Fitnessstudios oder eine Physiotherapeuten. EMS / NMES ist ein altbewährtes Prinzip mit geringen Reizströmen, die in hochmodernen Geräten und mit dem Smartphone als Steuergerät überall und ohne Vorkenntnisse sofort eingesetzt werden können. Beim Training, im Clubheim des Golfclubs, unterwegs im Golfurlaub oder auch einfach auf der Couch daheim. Unsere Geräte begleiten Dein Golftraining und unterstützen das Muskelwachstum. Der zeitliche Aufwand für eine sehr schnell spürbare Verbesserung ist sehr gering und liegt bei etwa 2-3 Anwendungen pro Woche mit 20-30 Minuten. Wer mag, kann aber auch problemlos mehr Anwendungen nutzen.

EMS-Geräte sind außerdem sehr effektive Helfer für die Erholung. Wer das am eigenen Körper probiert hat, will sein Gerät nicht mehr missen. Versprochen!

EMS und TENS funktioniert immer und überall und mit der neusten Gerätegeneration passen die Stims in jede Hosentasche und sind weitaus preiswerter als in der Vergangenheit von Handgeräten gewohnt. 

TENS / ENDORPHIN

Effektive Schmerztherapie, wenn es mal zwickt

Viele Sportler fanden den Weg zum EMS über ein TENS-Gerät zur Schmerztherapie, weil es vielleicht sogar vom Hausarzt empfohlen wurde. Fast alle EMS-Geräte bieten auch TENS-Schmerzprogramme oder können die Ausschüttung des körpereigenen Opioids Endorhpin stimulieren. Beide Methoden führen zu einer sehr schnellen Schmerzlinderung. Auch das funktioniert an nahezu allen Muskelgruppen des Körpers und ist medizinisch vollkommen unbedenklich. Die Gerätehersteller raten Nutzern von Herzschrittmachern, Schwangeren und Epileptikern von der Nutzung ab. Am Kopf darf die Technik ebenfalls nicht zum Einsatz kommen.

 

Golfarm und Golferhand

Ein Klassiker ist übrigens der Golfarm /Golfellenbogen, auch als Tennisarm oder Epicondylitis bekannt. Diese Problemstellung lässt sich wunderbar mit TENS behandeln und die Region schmerzfrei machen, bevor sie mit leichtem Training präventiv vor erneuten Problemen geschützt wird.

Gleiches gilt für die Golferhand, die sehr oft im Anfangsstadium des Golfspielens auftritt und die ganze Hand oder auch nur einzelne Finger betreffen kann. Die ungewohnte Griffhaltung und der für viele Anfänger unvertraute Oberlap- und Interlockgriff führen schnell zu schmerzenden Gliedern. Zu Handgelenksverletzungen wie Verstauchungen, Überlastungen und Entzündungen kann es darüber hinaus kommen. Es muss nicht gleich eine Fraktur sein, die zu einer längeren Pause zwingt.

All diese schmerzhaften Probleme und unerwünschten Pausenerzwinger lassen sich sehr gut mit TENS und Endorphinprogrammen über einen Powerdot oder BlueTENS alleine oder therapiebegleitend behandeln. Der Schmerz ist dabei schon oft nach einer halbstündigen Session deutlich vermindert.

typische EMS und TENS-Anwendungen im Golf

Der Golfschwung beim Abschlag aktiviert gleichzeitig über 200 Muskeln und ist somit eine sehr komplexe Bewegung. Weder Lendenwirbelsäule noch Hüften sind darauf ausgerichtet die Muskulatur wie ein Gummiband aufzuziehen um sich dann in einem dynamischen Schwung zu „entladen“ und große Weiten möglich zu machen. Auch das Bremsen beim Abschlag kann zu Problemen führen.

Resultat sind schnell muskuläre Dysbalancen die wiederum neue Probleme nach sich ziehen, die Verschlimmerung vorhandener Probleme (z.B. Arthrosen, schmerzhafter Verspannungen, Bandscheibenvorfälle…) oder auch ganz neuer Indikationen an Muskeln und Gelenken.

Die muskulären Kernbereiche im Golf führen wir hier auf. Diese (und mehr) lassen sich wunderbar mit EMS behandeln um in der Prävention Muskulatur und Antagonisten (Gegenspieler) für die Zukunft zu wappnen. Mit Regenerationsprogrammen wird die Muskulatur nach dem Golfspiel oder einer Runde Driving Range wieder entspannt, massiert und mit einer Erhöhung der Blutzirkulation von Schlackestoffen befreit. Bei Schmerzen sorgt die TENS-Funktionen mit vielen spezialisierten Programmen für schnelle Schmerzlinderung an Muskulatur und Gelenk. Wenn gewünscht, sogar noch auf dem Golfplatz. Umgekehrt ist es im Übrigen auch möglich mit einem recht kurzen Warm-up Programm vor dem Start gezielt die Muskulatur anzuwärmen und so Verletzungen zu vermeiden.